Informationsportal Begleitete Elternschaft NRW

Für Eltern

Auf dieser Seite gibt es Informationen für Eltern. Zuerst wird erklärt, was Begleitete Elternschaft ist.
Es gibt Ratgeber zum Herunterladen. Hier kann nachgelesen werden, was man machen muss, wenn man Unterstützung durch Begleitete Elternschaft haben möchte.
Und es gibt Hinweise zu Ratgebern von anderen Vereinen. Diese behandeln die Themen Schwangerschaft und Geburt sowie verschiedene Themen zum Leben mit Kind. Außerdem gibt es einige Hinweise zu Video-Clips. Ganz zum Schluss wird das Projekt vorgestellt, in dem dieses Informationsportal entwickelt wurde.

Was ist Begleitete Elternschaft?

Begleitete Elternschaft ist ein Angebot für Eltern mit Lernschwierigkeiten und ihre Kinder.
Die ganze Familie steht im Mittelpunkt. Die Familie wird unterstützt und begleitet.
Begleitete Elternschaft gibt es ambulant. Das ist Unterstützung in der eigenen Wohnung.
Begleitete Elternschaft gibt es stationär. Dann leben Mutter oder Vater oder beide Eltern mit ihrem Kind oder ihren Kindern in einer Einrichtung und bekommen dort Unterstützung.

Ziele:

Eltern und Kinder leben als Familie zusammen. Darauf haben die Kinder und Eltern ein Recht.
Die Kinder wachsen gut auf. Die Kinder entwickeln sich gut. Die Eltern werden gestärkt. Die Eltern bestimmen viel selbst.

Unterstützung:

Begleitete Elternschaft hilft, wenn
  • Sie schwanger sind,
  • Sie ein Kind haben,
  • Sie unsicher sind,
  • Sie sich eine Begleitung wünschen.

Die Unterstützung ist vielseitig.
Es gibt viele Themen für die Begleitete Elternschaft.
Mitarbeitende der Begleiteten Elternschaft beraten die Eltern.
Sie geben Tipps für das Leben als Familie.
Sie helfen im Alltag und beim Umgang mit Behörden.

Wer bezahlt die Unterstützung?

Das macht das Jugendamt oder der Landschaftsverband.
Oft müssen für die Begleitete Elternschaft Jugendamt und Landschaftsverband zusammenarbeiten.

Für die Begleitete Elternschaft stellen Eltern Anträge. Dafür können sie sich Hilfe holen. Zum Beispiel von Fachkräften oder Freunden.

Der Weg hin zu Unterstützung

Der Text und zwei PDFs folgen demnächst.

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Schwangerschaft und Geburt

Zu Schwangerschaft und Geburt, aber auch zu einigen anderen Themen, gibt es vom Verein Donum Vitae verschiedene Broschüren. Diese finden Sie auf folgender Internetseite:

In dem Film „40 Wochen – Von der Keimzelle zum Kind“ wird die Entstehung eines Kindes von der Befruchtung bis zur Geburt dargestellt. Der Film dauert zirka 15 Minuten. Er kann auf folgender Internetseite angesehen werden:

Leben mit Kind

Kindliche Bedürfnisse

Zu einer guten Kindheit gehört mehr als ein Dach über dem Kopf und etwas zum Essen. Kinder haben noch viele andere Bedürfnisse. Eltern müssen die Bedürfnisse ihrer Kinder kennen und sie beachten. In der Broschüre haben wir die wichtigsten Bedürfnisse von Kindern erklärt. Sie können die Broschüre herunterladen.

Das erste Lebensjahr eines Kindes

Die Diakonie Michaelshoven hat einen „Eltern-Ratgeber. Das erste Jahr Ihres Kindes“ herausgegeben. Er informiert über die Entwicklungsschritte und die Bedürfnisse eines Kindes im ersten Lebensjahr. Nähere Informationen zum Ratgeber erhalten Sie auf der Internetseite der Diakonie Michaelshoven. Dort können Sie ihn auch bestellen. Den Ratgeber muss man kaufen.

Stark durch Erziehung

Erziehung ist wichtig. Sie macht Kinder stark für ihr Leben. Und sie macht das Leben als Familie einfacher.
Das Bayrische Familienministerium hat eine Broschüre zum Thema Erziehung entwickelt. Diese finden Sie auf folgender Homepage und können sie dort herunterladen. Außerdem gibt es dort noch weitere Informationen.

Kurze Filme zu verschiedenen Themen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat verschiedene kleine Filme gemacht, die erklären, wie Eltern in unterschiedlichen Situationen mit ihren Kindern umgehen können. Themen sind zum Beispiel Essen, Spielen und Einschlafen. Diese Filme können Sie auf der Internetseite der BzgA ansehen.

Kinderschutz

Der Verein Leben mit Handicaps hat verschiedene Broschüren erarbeitet. Eine Broschüre heißt “Weg-Weiser Kindeswohl”. In dem Heft ist beschrieben, was Kinder brauchen und was das Wohl eines Kindes gefährdet. Außerdem gibt es noch einen “Weg-Weiser Kinder- und Jugendhilfe”. Darin sind die Aufgaben des Jugendamtes beschrieben. Der Verein hat noch mehrere andere Hefte geschrieben. Alle Wegweiser finden Sie auf der Internetseite des Vereins.

Das Modellprojekt Begleitete Elternschaft NRW

Das Projekt hat im Januar 2018 angefangen. Es wird im Dezember 2020 beendet.
Das Thema ist Begleitete Elternschaft. Im Projekt werden Regeln aufgestellt für die Fachleute aus Diensten, Einrichtungen und Ämtern.
Die Regeln sagen, wie Begleitete Elternschaft gut klappt.
Alle können die Regeln auf dieser Internetseite lesen. Dann wissen alle, was für Begleitete Elternschaft wichtig ist.

Wer arbeitet mit beim Projekt Begleitete Elternschaft NRW?

Das Projekt wird vom Verein MOBILE gemeinsam mit Menschen von der Universität Siegen durchgeführt. Es bekommt Geld von der Stiftung Wohlfahrtspflege.

Warum wurde das Projekt Begleitete Elternschaft NRW durchgeführt?

Es gibt Probleme bei der Hilfe für Eltern und Kinder.
Manchmal gibt es zu wenig Hilfe oder die Hilfe ist weit weg. Die Hilfe ist häufig schwer zu finden.
Das soll besser werden. Es soll Hilfe für alle Eltern geben, wenn die Eltern Hilfe möchten.
Es ist wichtig, dass die Eltern die Hilfe mitbestimmen.

Was hat das Projekt Begleitete Elternschaft NRW gemacht?

Es sind Interviews mit Eltern mit Lernschwierigkeiten durchgeführt worden.
Die Eltern haben erzählt, was für sie in der Unterstützung wichtig ist.
Hier können Sie lesen, was die Eltern gesagt haben.

Eltern mit Lernschwierigkeiten haben sich in Arbeitsgruppen getroffen. Sie haben darüber gesprochen, welche Erwartungen sie an Fachkräfte haben, was sie sich für ihre eigene Familie wünschen und was sich für alle Familien verbessern sollte. Die Meinung der Eltern können Sie in dem Positionspapier nachlesen.

Es sind Interviews mit Unterstützungspersonen von Eltern mit Lernschwierigkeiten geführt worden.
Verschiedene Fachleute wie Unterstützungspersonen, Mitarbeitende von Jugendämtern und den Landschaftsverbänden und Berater haben in Gruppen diskutiert. Sie haben zusammengetragen, wo es Probleme gibt und was sich verbessern muss. Die Ergebnisse der Diskussionen können Sie hier nachlesen.

Es sind Interviews mit erwachsenen Menschen geführt worden, die Eltern mit Lernschwierigkeiten haben. Sie haben erzählt, wie sie ihre Kindheit erlebt haben. Und sie haben darüber gesprochen, wie die Unterstützung für sie war.

Die Ergebnisse der Interviews mit fünf Töchtern folgen demnächst.

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